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Oberstdorfer Alpen: Bestlesgund-Alpe (Tiefenbach)

Alpe/Alphütte Höhe Weideflächen derzeitige Nutzung
Bestlesgund-Alpe
 1611 m
?  m
Galt
Beschreibung und Geschichte:

Unterhalb des Torkopfes in einem Seitental des Hirschgundtales liegt die Alphütte auf 1611 m Höhe zwischen der Untereren Gottesackerwand und dem Mitteleck. Die erstmals 1608 erwähnte Alpe wurde immer mit der Hochalpe zusammen bewirtschaftet. Anstelle, der mit stabilen Grundmauern zwischen den Bächen am Steilhang erreichteten alten Hütte, steht jetzt ein einfacher Unterstand. Der Name ist klar: Gund eines Bestle (Sebastians).
Die Alpe gehört zur Zeit der fürstl. Oberförsterei Waldburg-Wolfegg an.

Anmerkung:
Die ehemeals fürstl. Alpen (Höfle-Alpe, Mahdtal-Alpe, See-Alpe, Hoch-Alpe, Bestlesgund-Alpen) zwischen den Gottesackerwänden wurden vormals als »Breitachtalalpen« bezeichnet.
Stankowski fasst die Alpen Keßler, Bestelsgund und Lohmoos als sog. Hochalp zusammen und schreibt, dass die Hoch-Alpe selbst verfallen sei.
Weitere Links:
Täler und Flüsse: Breitachtal, Starzlachtal
Alpen und Alphütten: Breitachtalalpen, Hochalpe
Alternative Schreibweisen
Bestlesgund-Alpe, Bestlesgundalpe, Bestlesgund Alpe
Auf- und Abstieg:
Aus dem Walsertal führt ein Weg über das Mahdtal auf den Windecksattel (1751 m). Von hier zieht ein Steig hinab zur Alpe und von dort weiter ins Hirschgundtal.
Literatur:
Bauen am Berg, Stankowski, S. 232
Geschichte Oberstdorf, Teil 3, S. 65
Ortsnamenbuch, Dertsch S. 18
90 Jahre Viehzuchtgenossenschaft Tiefenbach, S. 80
Stand: 06.06.2007

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