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Oberstdorfer Alpen: : Buchrainer Alpe

Alpe/Alphütte Höhe Weideflächen Anmerkung
Buchrainer Alpe
 1120 m
1100 - 1400 m
Senn, im Sommer bewirtet
Beschreibung und Geschichte:

Die Alpe liegt gegenüber Einödsbach am westlichen Ufer des Rappenalper Baches, der hier in einer Schlucht hinab ins Birgsautal stürzt. Daher auch der Name: Das Gelände fällt in einem mit Buchen bewachsenen Rainen, d.h. einem Steilabfall zum Bach hin ab. Die Buchrainer Steig, die vom Birgsauer Tal hier hinaufführt, erreicht an dieser Stelle ihren höchsten Punkt.
Nach einem wenig zuverlässigen Alpbuch von etwa 1790 soll diese Alp 1510 ein Vorsäss vom Taufersberg gewesen sein, bevor sie selbständig wurde. Anfang des 19. Jahrhunderts ist dort auch eine Kapelle gestanden.
1889 wurde die Alpe vom Prinzregenten Luitpold erworben. Inzwischen wurde die Alpe von dem Hause Wittelsbach an Herrn Kurle aus Bolsterlang verkauft.

Die Alpe ist im Sommer bewirtschaftet.

Weitere Links:
Täler und Flüsse: Rappenalptal
Radtouren: Rappenalptal, Einödsbach

Alternative Schreibweisen
Buchrainer-Alpe, Buchraineralpe, Alpe Buchrainen
Auf- und Abstieg:
Von Birgsau führt eine Teerstraße (Buchrainer Steig) bis hierher. Auch von Einödsbach aus ist die Hütte zu Fuß erreichbar.

Literatur:
Bauen am Berg, Stankowski, S. 251f
Flurnamen, Steiner, S. 48
Oberstdorfer Geschichte IV, S. 254 ff

Stand: 06.06.2007

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