| Beschreibung und Geschichte: |
Die Alpe Entschen, deren Name wohl
vordeutsch ist und so viel wie Riese bedeutet, besteht
aus der Vorderen Entschenalpe (westlich
des Heidelbeerkopfes) und der Hinteren Entschenalpe
(im Retterschwangtal unter dem Nebelhorn).
1510 wurde die Alpe erstmals als Eigentum eines Isnyer
Bügers genannt. 1811 wird von 138 Teilhabern
berichtet.
1832 pachtet Johann Althaus die Hintere Entschen-Alpe
und stellt die ersten schweren Rundkäse her.
1 Zentner Käse kostet 16 Gulden, 1 Pfund Butter
10 bis 12 Kreuzer.
1931 waren 120 Weiden im Besitz des Prinzen Leopold,
68 der Ortsgemeinde Schöllang, die weiteren in
den Händen anderer Alpgenossen. Die Weiden wurden
für 4,- Mark vom Alpmeister an die Beschläger
(Bauern aus Reichenbach, Schöllang, Hinang, Altstädten
und Margarethen) vermietet. Auf dem „Schafegg"
hatte Schöllang das Fratzungsrecht mit Geißen.
Seit 1972 ist es eine Genossenschaftsalpe mit 254
ha Weidefläche für 59 Großvieheinheiten.
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| Alternative Schreibweisen |
| Entschenalpe, Entschen
Alpe, Alpe Entschen |
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| Auf- und Abstieg: |
Zur Vorderen Entschenalpe gelangt
man über den Weg, der von Schöllang hinauf
zum Sonnenkopf führt. Beim Schöllangerhof
nimmt man dann jedoch den Weg nach Süden in
Richtung Gaisalpe und erreicht dann nach wenigen
Metern die Alphütte.
Zur Hinteren Entschenalpe gelangt man, wenn man
über das Nebelhorn zur Gaisalpe absteigt und
kurz vor dem oberen Gaisalpsee den Weg nach Westen
über das "Gängele" zwischen
Entschenkopf und Nebelhorn nimmt.
Außerdem gibt es eine Fahrstraße, die
aus dem Retterschwangertal heraufführt. |
| Weitere Links: |
| Täler und Flüsse:
Illertall |
| Literatur: |
Siehe Leitseite
"Alpen"
Bauen am Berg, Stankowski, S.263
Die Gaisalp - ein Chronologie, Kappeler Willi, in
"Unser Oberstdorf", Heft 6, 1984, S. 271ff |
Stand:
06.06.2007
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