Wie der Name sagt, liegen die Gatter-Alpen
im Gattertal zwischen der Gatterwand und der Unteren
Gottesackerwand. Sie wurde im Jahre 1497 erstmals
als Galtalpen erwähnt und war früher gegliedert
in Untere Gatteralpe (östlich der Wasserscheide
- Schaftrift), Obere Gatteralpe (westlich davon) und
Hintere Gatteralpe (Alpe Hinterst) oberhalb der Aibelewand.
Die Hütten der Unteren Gatteralpe verfallen.
Auf die Alpe Hinterst und auf die Oberer Gatterweide
wird zur Zeit Jungviehalpe aufgetrieben. Die Alpen
gehören zur Zeit zur fürstl. Oberförsterei
Waldburg-Wolfegg.
Bauen
am Berg, Stankowski, S. 229
Ortsnamenbuch, Dertsch S. 51
90 Jahre Viehzuchtgenossenschaft Tiefenbach,
S. 79
Geschichte Oberstdorf, Teil 3, S. 67
Anmerkungen:
* Bild von Alexander Milz
Unterhalb der unteren Gottersackerwänden liegt
das Gattertal - auf dem Bild hinter dem bewaldeten
Rücken. Die Alpe Hinterst (Jagdhütte) befindet
sich ganz rechts unten im Bild.
Auf- und Abstieg:
Wenn man den Wanderweg, der vom Rohrmoosertal
zum Ifen führt, nimmt, kommt man nach einem steilen
Aufstieg aus dem Tal auf den Gatterkopf (1659m). Hier
fällt der Weg wieder kurz ins kleine Gattertal
ab.
Ungefähr an der tiefsten Stelle, bevor es wieder
zum Windecksattel hinauf geht, zweigt eine Pfadspur
nach Osten in den Gattertobel ab. Von hier sind es
nur wenige Meter zur verfallenen Oberen Gatteralpe.
Der Pfad zieht dann weiter hinunter ins Walsertal
(Straße zum Hörnlepass).
Auch in das westliche Tal der Gatteralpe sind auf
alten Topographischen Karte von 1946 Wege eingezeichnet,
die bei der Aibele Alpe auf die Straße zum Rohrmoos
münden. Auf die Alpe Hinterst führt ein
ungeteerter Wirtschaftsweg. Sie wird zur Zeit (2006) zusammen mit der Osterbergalpe bewirtschaftet (Jungvieh).
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Rößle