Die Hinterer Geißberg (1383 m) liegt am oberen Südhang und in der Mulde
des Geißberges. Bis 1950 war sie als Mischalpe
bewirtschaftet, danach wurde sie aufgelassen. Die
Hütte wurde abgebrochen und die Weide aufgeforstet.
Der Vordere Geißberg (1155
m) befindet sich in der Kammlage und Ostabdachung
des Geißberges. Er wurde 1506 erstmals - "Gaißberg" - erwähnt
und war bis ins 20. Jahrhundert eine Sennalpe mit
24 Weiden. Die Alphütte brannte 1963 ab. Heute steht dort wieder eine Alphütte, die ca 2002 neuerbaut wurde. Das Weidegelände
wird zusammen mit dem Falkenberg als Jungviehweide genutzt.
Die Pfarrei Tiefenbach hält dort (oder am Gipfel ?) jährlich
eine Bergmesse ab.
Der Name erklärt sich eigentlich von selbst: "Berg, an dem die Geißen weiden"
Sie gehören zu den Rohrmooser Alpen der fürstl.
Oberförsterei Waldburg-Wolfegg.
Ortsnamenbuch, Dertsch S. 52
90 Jahre Viehzuchtgenossenschaft Tiefenbach, S. 78
Geschichte Oberstdorf, Teil 3, S. 67
Bauen am Berg, Stankowski, S.. 225
Stand:
06.06.2007
Der Rücken des Geißberges
hebt sich von dem im Hintergrund liegenden etwas
höheren Bergrücken des Beslers kaum ab.
Die Hütte an der vorderen Geißberg-Alpe
Auf- und Abstieg:
Beim Wasserhäuschen oberhalb
des Skiliftes an den Lochwiesen beginnt der Weg auf
den Geißberg (1372 m). Auf dem Rücken
des Geißberges führt eine Pfadspur nach
Westen, auf der man an den Geißbergalpen vorbei
bis zur Toniskopfalpe wandern könnte. (Das Betreten
des Gebietes ist bei den Jägern nicht gern gesehen!)
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Rößle