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Oberstdorfer Alpen: Grafenküren-Alpe (Tiefenbach)

Alpe/Alphütte Höhe Weideflächen Anmerkung
Grafenküren-Alpe
1421 m
 -
aufgelassen
Beschreibung und Geschichte:
Die Grafenküren-Alpe (1421 m, laut Stankowski 120 m) liegt am Südostabhang oberhalb des Kürenwaldes im Kleinwalsertal. Sie wurde bereits 1461 im Lehenbuch des Stiftes Kempten erwähnt. Der erste Teil des Alpnames geht wohl auf den Vorbesitzer Graf Montfort-Rothenfels zurück. Wohingegen "Küren" wahrscheinlich auf das walserische "Küren" = Horn zurückgeht. Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie wegen Wassermangel als Sennalpe aufgelassen und teilweise aufgeforstet. Sie gehört zu den Rohrmooser Alpen der fürstl. Oberförsterei Waldburg-Wolfegg.
Weitere Links:
Täler und Flüsse:Breitachtal
Literatur:
Bauen am Berg, Stankowski, S.
Ortsnamenbuch, Dertsch S. 56
90 Jahre Viehzuchtgenossenschaft Tiefenbach, S. 80
Geschichte Oberstdorf, Teil 3, S. 78
Alternative Schreibweisen
Grafenküren Alpe, Grafenkürenalpe, Grafküren-Alpe, Grafküren Alpe
Auf- und Abstieg:
Von Riezlern aus führt eine Straße über die Innerschwende hinauf bis zur Höfle Alpe (1192 m). Von hier aus ist es nicht mehr weit zur ehemaligen Grafenküren-Alpe, die ein wenig westlich oberhalb liegt.
Stand: 06.06.2007
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Kapelle in Reichenbach
Fachwerkhaus in Rubi

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