Die Gutenalpe umfasst zusammen mit der Alpe Käser den gesamten Talhintergrund
des Oytals südlich des Stuibenfalls, sowie den
Talboden des Oytales herauswärts bis zum sog.
steinernen Hag, der sich quer durch die Weiden
zieht. Ursprünglich
gehörte die Käser wahrscheinlich auch
zur Gutenalpe, da die alten Weiderechtsangaben
für
Gutenalp immer über 300 Rinder lagen.
Das entspricht etwa der Summe der Weiden von
Gutenalp und Käser
zusammen.
Heute hat die Gutenalpe folgende Hütten:
1. Das Gutenalper Höfle (1097 m) im Tal hinter
dem Oytal ist im Sommer bewirtschaftet.
2. Das Wildenfeldhüttle (1695 m)
3. Das Höfatshüttle (1625 m) unterhalb
des Roten Lochs am Ost-Fuß der Höfats.
4. Ehemals gab es noch ein Hüttlein am Eissee
(1833 m). Es diente früher wohl vor allem den
Schafhirten. Heute befindet sich dort wieder ein
kleines Hirtenhüttchen.
Noch 1833 werden 300 Schafe für die Gutenalpe
angegeben und das Gebiet des Wildenfelds, des Eissees
und des Himmelecks als Schafweide bezeichnet.
Im Namen der Alpe darf man wohl die Weiterentwicklung
einer alten Form "der gueten albe" sehen.
Sachlich ist der Name leicht zu verstehen, denn
der Talboden des Oytals, sowie der Kessel der heutigen
Alpe Käser stehen im Oberstdorfer Bereich mit
ihrer Breite und Ebenheit einzigartig da.
Das Gutenalper
Höfle im Tal hinter dem Oytal
Auf- und Abstieg:
Vom Oytal aus geht eine ungeteerte
Fahrstraße am Gutenalper Höfle vorbei,
über eine Steige am Stuibenfall vorbei bis hinauf
zur Käseralpe. Von dort führen Wanderwege
zu jeder der Hütten in oberen Alpgebiet.
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Rößle