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Oberstdorfer Alpen: : Hirschgund-Alpen (Tiefenbach)

Alpe/Alphütte Höhe Weideflächen Anmerkung
Unter Hirschgund
ca 1300 m
1300 -1900 m
Galt
Obere Hirschgund 1594 m Galt
Beschreibung und Geschichte:
Die Hirschgund-Alpen liegen im äußersten Westen der Gemarkung Tiefenbach im Übergang zur Gemeinde Sibratsgfäll, nordwestlich des Roßkopfes in 1.300 bis 1.900 m Höhe. Sie wurden schon 1446 urkundlich erwähnt und hatten eine bewegte Besitzergeschichte. Wobei der Vorarlberger Einfluß bestimmend war. So erwarb das Kloster Mehrerau bei Bregenz die Alpe mit 67 Weiden im Jahre 1676. Dies traf auch auf die Bewirtschaftung zu. Heute sind sie eine Jungviehalpe mit dem Vorsäß "Schrine" (auf Balderschwanger Gebiet) und gehören der Weidegenossenschaft Sibratsgfäll als Pächter. Beide Hütten sind renoviert. Sie gehören zu den Rohrmooser Alpen der fürstl. Oberförsterei Waldburg-Wolfegg.
Weitere Links:
Täler und Flüsse: Starzlachtal
Literatur:
Bauen am Berg, Stankowski, S. 233
Ortsnamenbuch, Dertsch S. 77
90 Jahre Viehzuchtgenossenschaft Tiefenbach, S. S. 80
Geschichte Oberstdorfs, Teil3, S.68f
Alternative Schreibweisen
Hirschgund Alpe, Hirschgundalpe
Stand: 06.06.2007
Auf- und Abstieg:
Von Hirschgund (956 m) aus gibt es einen Wanderweg hinauf zum Hirscheck (1922 m) . Dieser Weg führt in der oberen Hälfte durch das Weidegebiet der Unteren - und Oberen Hirschgundalpe. Vom Hirscheck kann man in das Löwenthal hinuntersteigen und von dort geht es hinauf auf das Gottesackerplatteau oder zurück nach Hirschgund.
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