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Oberstdorfer Alpen: : Hörnle-Alpen (Tiefenbach)

Alpe/Alphütte Höhe Weideflächen Anmerkung
Untere Hörnle-Alpe
1185 m
1180 - 1300 m
Rossalpe
Obere Hörnle-Alpe 1283 m aufgelassen
Beschreibung und Geschichte:
Die Hörnle-Alpen liegt im Hochtal zwischen dem Gatterkopf und dem Kackenkopf. Da sie auf Oberkreide-Mergel liegt ist sie stark vernässt. Bereits 1449 wurde sie erstmals urkundlich erwähnt. Die Untere Hörnlealpe ist von Außerschwende aus zugänglich. Die Obere Hörnlealpe lag am sogenannten Hörnlepass und wurde Ende des 19. Jahrhunderts aufgelassen und zum Teil aufgeforstet. Nur die Hörnle-Kapelle (siehe unten) erinnert noch an sie und auch daran, dass der Pass bis ins 19. Jahrhundert stark genutzt wurde. Heute sind beide Alphütten abgebrochen und die untere Weide wird zusammen mit dem Osterberg als Jungviehweide genutzt. Sie gehört zur Zeit zu den Rohrmooser Alpen der fürstl. Oberförsterei Waldburg-Wolfegg.
Kartenauschnitt:
- Das Gebiet des Kackenkopfes
Weitere Links:
Radtouren: Auf alten Walserwegen
Täler und Flüsse: Breitachtal
Gebäude. Kapelle am Hörnlepass
Literatur:
Bauen am Berg, Stankowski, S. 229
Ortsnamenbuch, Dertsch S. 84
90 Jahre Viehzuchtgenossenschaft Tiefenbach, S. 79
Geschichte Oberstdorf, Teil 3, S. 70
Stand: 06.06.2007

Gebiet der unteren Hörnle-Alpe im Hintergrund
der Hörnle-Pass
Auf- und Abstieg:
Von Rohrmoos aus führt eine unbefestigte Straße, die nahe der Wasserscheide beginnt, bis hinauf zum Hörnlepass. Von hier aus geht ein sehr feuchter Wanderweg hinab bis zur Straße, die uns weiter zur Außerschwende (Kleinwalsertal) leitet.


Blick zurück zur österreichischen Außerwald-Alpe

Alternative Schreibweisen
Hörnle Alpe, Hörnlealpe
Kapelle in Jauchen
Söllerckbahn
Judenkirche
Haus in der Zollstraße
Altes Rathaus

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