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Oberstdorfer Alpen: : Keßler-Alpe (Tiefenbach)

Alpe/Alphütte Höhe Weideflächen Anmerkung
Keßler-Alpe
1349 m (?)
1200 - 1400 m
aufgelassen
Beschreibung und Geschichte:
Die Keßler-Alpe liegt auf der Schattenseite des Hirschgundtales unterhalb der Keßlerwand im Einzugsgebiet des Schönebaches. Sie wurde schon 1588 erstmals erwähnt und war um 1830 noch eine Sennalpen. Die steile Lage und die Gefährdung durch Lawinen waren sicher wichtige Gründe dafür, dass sie Ende des 19. Jahrhunderts aufgelassen wurde. Es gab eine Untere und eine Äußere Keßleralpe, sowie den Studengehren unterhalb des Sulzrückens. Seit den 1960ger Jahren ist das Algbäude nicht zuletzt wegen seiner Steillage und seiner Lawinengefährdung verfallen.
Zur Zeit gehört das Gebiet der ehemaligen Alpe zu den Rohrmooser Alpen der fürstl. Oberförsterei Waldburg-Wolfegg.
Auf- und Abstieg:
Das Weidegebiet durchquert man auf einem Weg der von der Rohrmooserstraße kurz vor Hirschgund nach Süden abzweigt und auf den Windecksatel hinaufführt.
Weitere Links:
Alpen und Alphütten: Hochalpe
Täler und Flüsse: Starzlachtal
Alternative Schreibweisen
Keßler Alpe, Keßleralpe, Kessel Alpen
Stand: 06.06.2007
Anmerkung:
Stankowski fasst die Alpen Keßler, Bestelsgund und Lohmoos als sog. Hochalp zusammen und schreibt, dass die Hoch-Alpe selbst verfallen sei.
Literatur:
Bauen am Berg, Stankowski, S. 232
Ortsnamenbuch, Dertsch S. 95f
90 Jahre Viehzuchtgenossenschaft Tiefenbach, S. 80
Geschichte Oberstdorfs, Teil 3, S. 70
Kapelle in Jauchen
Söllerckbahn
Judenkirche
Haus in der Zollstraße
Altes Rathaus

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