| Beschreibung und Geschichte: |
Die im Jahre 1450 erstmals schriftlich
genannte Linkersalpe (1779 m) ist heute beschränkt
auf die hochgelegenen Weideböden über der
Ost-Flanke des Rappenalper Tales, am Nordwest-Fuß
des Linkerskopfes. Aufgrund der urkundlichen Belege
kann kein Zweifel bestehen, dass einstmals auch die
Alpe Buchrainen dazugehörte. Ebenso wird im 18.
Jahrhunderte die Breitengehren-Alpe zeitweise zur
Linkersalpe gezählt. Möglicherweise gilt
das auch für das Petersälpele, da es erst
im 19. Jh. als eigene Alpe bezeugt ist. Von der ersten
Nennung an war die Linkersalpe stets im Besitze Weniger.
Da sie als Ganzes verkauft und schließlich aufgeteilt
wurde, zeigt deutlich, dass sie nie eine Genossenschaftsalpe
war, wie die (anderen) großen Galtalpen des
Oberstdorfer Gebietes.
Daher ist es gut begründet, wenn der Name vom
Personennamen Lingg abgeleitet wird.
1882 wurde die Alpe vom Prinzregenten Luitpold erworben.
Inzwischen befindet sich die Alpe in Privatbesitz.
Neben der Alpe befindet sich heute die Berghütte
"Enzian-Hütte". |

Das Algebiet rund um die Alpe |
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