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Oberstdorfer Alpen: Peters-Älpele

Alpe/Alphütte Höhe Weideflächen Anmerkung
Peters-Älpele
1296 m
1280 - 1900 m
Senn
Beschreibung und Geschichte:

Die kleine Privatalpe mit 62 ha wird erstmals 1832 erwähnt und liegt unterhalb des Heubaumes (=Hahnbaums) an der Nordwestseite des Linkerkopfes. Der darin enthaltene Personennamen Peter (als Familienname urkundlich 1499 in Oberstdorf bezeugt) kehrt wieder in einem Bergheugebiet in dieser Alpe, der Peters Leite, das hoch über dem Alpgelände in den West-Hängen des Habaums liegt. Stützle gibt 1848 an, dass von 24 Kühen 24 Zentner Käse und 8 Zentner Butter gewonnen wurden.
1889 wurde die Alpe vom Prinzregenten Luitpold erworben. Inzwischen wurde die Alpe vom Hause Wittelsbach an Herrn Kurle aus Bolsterlang verkauft.
Da die Alpe urkundlich erst so spät genannt wurde, kann angenommen werden, dass sie ursprünglich ein Teil der Linker-Alpe war.

Auf- und Abstieg:
Am Aufstieg von Einödsbach zur Rappensee Hütte liegt diese kleine Alpe auf der Ost-Seite des Rappenalper Tales. Aus dem Rappenalptal führt eine Straße bis hinauf zur Alphütte.
Weitere Links:
Alpen und Alphütten: Linkers-Alpe
Täler und Flüsse: Rappenalptal
Literatur:
Flurnamen, Steiner, S. 23 f
Bauen am Berg, Stankowski, S. 256f
Ortsnamenbuch, Dertsch, S. 25
Stützle, S. 34
Oberstdorfer Geschichte IV, S. 254 ff
Alternative Schreibweisen
Peters Älpele, Petersälpele
Stand: 06.06.2007
Burgkirche Schöllang
Ifenkuh
Rappenseehütte
Kapelle in Reichenbach
Fachwerkhaus in Rubi

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