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Oberstdorfer Alpen: Roßgund-Alpe

Alpe/Alphütte Höhe Weideflächen Anmerkung
Roßgund-Alpe
1740 m
 - m
aufgelassen
Beschreibung und Geschichte:
Der Roßgund gehörte zur Alpe Warmatsgund und liegt in einem großen Alpkessel zwischen Schüsser - Hammerspitze - Warmatsgundkopf. Früher stand dort eine Hütte, die bereits 1872 einmal durch eine Lawine weggerissen worden sein soll. Später traf sie das gleiche Schicksal erneut und endgültig. Die Grundmauern sind heute noch deutlich im Gelände erkennbar. Um eine selbständige Alpe hat es sich nie gehandelt. Stützle nannte sie einen Weideplatz des Hinteren Warmatsgund.
Die Roßgundhalde war ein breiter Hang des Roßgundes gegen den Wank. Sein steilster Teil, direkt unterhalb des Schüsserkares wurde früher geheut. Den Schober stellte man unter einen Felsvorsprung.
Das Alpgebiet gehört jetzt der bay. Staatsforstverwaltung.
Literatur:
Bauen am Berg, Stankowski, S. 251
Flurnamen, Steiner, S. 279
Siehe Leitseite "Alpen"
Alternative Schreibweisen
Roßgund Alpe, Roßgundalpe
Stand: 06.06.2007
Auf- und Abstieg:
Der Weg von der Mittelstation der Fellhornbahn zur Fiderepaßhütte führt direkt durch das Weidegebiet des Roßgundes. Auch von der Kanzelwandbahn führt ein Weg herüber, der im Roßgund auf den eben genannten Weg trifft.
Weitere Links:
Alpen und Alphütten: Warmatsgund-Alpe
Täler und Flüsse:Stillachtal
Kapelle in Jauchen
Söllerckbahn
Judenkirche
Haus in der Zollstraße
Altes Rathaus

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