| Beschreibung und Geschichte: |
Die Alpe liegt nordöstlich
unterhalb des Fellhorngipfels. Sie nimmt den ganzen
Raum zwischen den vom Söllerkopf und vom Fellhorn
nach Osten reichenden Gratrückens ein und ist
die größte Sennalpe in Oberstdorf. Ehemals
gehörte auch die heute selbständige Alpe
Bierenwang zu Schlappold. Wegen der günstigen
Böden, der talnahen Lage und des leichten Zugangs
dürfte diese Alpe eine der ältesten des
ganzen Oberallgäus sein. Den Namen kann auch
Steiner nicht deuten. Er scheint sehr alt zu sein
und könnte vordeutschen Ursprung haben.
Zur Alpe gehören heute drei Hütten:
Das Höfle und Herzrücken liegen noch in der
Rodungszone und die Alpe selbst im Übergang
zur natürlichen Mattenregion.
Besonders zu empfehlen ist der Bergkäse der
auf der Schlappoldalpe hergestellt wird.
Höfle und Alp sind im Sommer bewirtschaftet.
|
| Weitere Links: |
Berge: Fellhorn
Bergbahnen: Fellhornbahn |
|
|
Siehe
Leitseite "Alpen"
Bauen am Berg, Stankowski, S. 249
Flurnamen, Steiner, S. 302ff
Geschichte Oberstdorfs, Band 3, S. 42
Pfarrei Oberstdorf, Stützle, S. 30 |
|
 |
| Auf- und Abstieg: |
| Am einfachsten ist der Aufstieg
mit der Fellhornbahn,
denn die Mittelstation steht nur wenige Meter von
der Schlappoldalpe am Schlappoldsee.
Da die Alpe mit einer geteerten Straße erschlossen
ist, kann man sie auch (Radtourenbeschreibung)
mit dem Rad erreichen. Eine Brotzeitpause am bewirtschafteten
Schlappoldhöfle bringt die nötige Energie
für den Rest des Aufstiegs. |
| Alternative Schreibweisen |
| |
| Schlappold Alpe, Schlappoldalpe |
Stand:
06.06.2007
|
|