| Beschreibung und Geschichte: |
| Söller ist
wohl die leichtest erreichbare Alpe des Oberstdorfer
Raumes. Von Kornau aus wurde über den alten
Alpweg auch die erste Walserstraße auf dieser
Route angelegt.
Sie liegt oberhalb der Waldgrenze am Ost-Hang des
Söllerecks. Im Süden bildet eine Wandstufe
eine natürliche Grenze zur Schlappoldalpe.
Die Westgrenze bildet der Grat, der vom Söllerkopf
bis fast zur Bergstation der Söllereckbahn
hinunterführt.
Dier erste urkundliche Nennung stammt schon aus
dem 11. Jahrhundert.
Früher gehörte auch das Gebiet der Alpe
Schrattenwang auf der anderen Seite des Söllerecks
zur Alpe, es wurde jedoch im 19. Jh. abgetrennt.
Die Hütte der heutigen Sennalpe steht weit
südlich des Schönenbichels. Stützle
erwähnte noch zwei Galthütten, die am
Schönenbichel und im sog. Älpele standen.
Unter Söller wird in der Literatur teilweise
auch der ganze Bergzug verstanden, auf dem die Alpe
liegt.
Der Ursprung des Namens ist noch nicht geklärt,
könnte nach einer Vermutung Steiners vordeutsch
sein.
Die Alpe ist im Sommer bewirtschaftet
und berühmt für ihren hervorragenden
Bergkäse.
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| Auf- und Abstieg: |
| Von der Bergstation der Söllereckbahn
geht ein bequemer Weg hierher. Auch vom Gratweg,
der vom Fellhorngipfel zur Bergstation der Söllereckbahn
führt, ist ein direkter Abstieg zur Alphütte
möglich. |
| Weitere Links: |
Alpen und Alphütten: Alpe
Schrattenwang
Täler und Flüsse: Stillachtal,
Breitachtal |
| Literatur: |
Siehe
Leitseite "Alpen"
Flurnamen, Steiner, S. 337f
Bauen am Berg, Stankowski, S. 247 |
| Alternative Schreibweisen |
| Sölleralpe, Söller
Alpe, Söller |
| Stand:
17.07.2008 |
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