| Beschreibung und Geschichte: |
| Diese Alpe ist aus
der Teilung der alten Alpe Mädele hervorgegangen.
Ihr Weidegebiet liegt im unteren Teil des Osthangs
des Himmelschrofenzuges, ungefähr zwischen
Schmalhorn und Spätengundkopf. Im 18. Jahrhundert
wurde die Untermädele zusammen mit einem Gebiet
des Christlessee als Sennalpe bewirtschaftet. Die
Hütte am Christlessee war damals sozusagen
die unterste Staffel. Die Haupthütte steht
in den flachen, noch talnahen Böden in 1251
m Höhe. Eine früher benutzte Melke für
8-10 Kühe in 1422 m Höhe existiert noch,
wird aber nicht mehr als solche benutzt. Die Angaben
über die gesömmerten Kühe schwanken
zwischen 36 und 40 Stück. Das alte, im Vertrag
von 1551 fixierte Geißweiderecht der Spielmannsauer
im Alpgebiet ist heute bedeutungslos geworden.
1896 wurde die Alpe vom Prinzregenten Luitpold erworben,
ging dann im Jahre 1900 durch einen Tauschvertrag
an Freiherr von Heyl und schließlich 1953
durch Kauf an den Verein der ehemaligen Rechtler.
Heute wird die Untermädelealpe zusammen mit
der Ober Au bewirtschaftet.
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| Alternative Schreibweisen |
| Untermädele, Untere
Mädelealpe |
| Stand:
06.06.2007 |
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| Auf- und Abstieg: |
| Mit dem Rad kann man das Alpgebiet
über das Trettachtal leicht errreichen. Früher
gab es einen Weg, der vom Einödsberg herunter
durch das Alpgebiet führte. |
| Weitere Links: |
Alpen und Alphütten: Mädelealpe,
Ober Au, Alpe
Einödberg
Täler und Flüsse:Trettachtal |
| Literatur: |
Siehe Leitseite
"Alpen"
Flurnamen, Steiner, S. 364
Bauen am Berg, Stankowski, S. 246
Oberstdorfer Geschichte IV, S. 254 ff
Lageplan des vom Verein der ehemailgen Rechtler ...
erworbenen Heylschen Grundbesitzes |
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