Der südlichste Gipfel der
Allgäuer Alpen und ganz Deutschlands ist der
2600 m hohe Biberkopf. Sein Felskopf erhebt sich
direkt über der Biberalpe im Rappenalptal.
Groth zählt ihn zu den Rappen-Alpen, die mit
dem Linkerkopf im Nordosten beginnen und mit dem
Biberkopf im Südwesten enden.
Früher wurde er auch Biberhorn und Hundskopf
- auf österreichischer Seite überhalb
Lechtleitens gibt es eine Alpe diesen namens - genannt.
Der Name "Biberkopf", der wahrscheinlich
von der gleichnamigen Alpe herührt, hat sich
Ende des 19 Jahrhunderts durchgesetzt.
Der Biberkopf vom Süden (Warth) aus gesehen
Erschließung:
Von der Rappenseehütte
aus führt ein Weg zuerst zum Sattel zwischen
Hochrappenkopf und Rappenseekopf, nun östlich
unter dem Hochrappenkopf hindurch und dann über
den Verbindungskamm zum Biberkopf auf die Westseite
des Berges. Von hier gelangt man auf einem verhältnismäßig
einfachen Steig nördlich des Westgrates durch
Schichtrinnen zum Gipfel. Natürlich gibt es weitere
Aufstiegsmöglichkeiten, die jedoch mindestens
Trittsicherheit erfordern.
Besteigungsgeschichte:
Die
erste Besteigung wurde wahrscheinlich 1853 durch
Vermesser über die Hundskopfalpe vorgenommen.
Ein erster Anstieg über die Nordflanke ist
durch Holler und Thaddäus Blattner im Jahre
1857 durchgeführt worden.
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Rößle