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Oberstdorfer Berge: Engenkopf (1285 m)

Im Vordergrund befindet sich der flache, bis zu seinem höchsten Punkt mit Bäumen bewachsene Engenkopf. Leider hebt er sich auf diesem Bild kaum von den dahinter liegenden Bergen (Geißberg und wiederum dahinter Besler) ab. Der höchste Punkt ganz links ist der Kackenkopf.

Beschreibung und Lage:

Mit dem Engenkopf beginnt eine Bergkette, die immer höher werdend, über Kackenkopf, Gatterkopf, Torkopf und Gottesackerplateau bis hin zum Ifen führt und das Breitachtal vom Starzlachtal , bzw. Hirschgundtal scheidet. Er befindet sich genau im Winkel, den die beiden Flüsse Breitach und Starzlach bei ihrem Zusammenfluss bilden. Dabei finden wir rundherum Alpen (Sessel-Alpe, Hintere Enge, Scheidtal-Alpe) und auch im "Einbruchkrater" des Gipfelgbietes liegt mit der sagenumwobenen Moos-Alpe, die ihrem Namen alle Ehre macht, eine weitere.

Seine Namen erhielt der Berg von seiner Lage überhalb der Enge, dem alten Namen für die Breitachklamm.

Engenkopf
Engenkopf und Moosalpe (östliche)

Weitere Links:
Täler und Flüsse: Starzlachtal, Breitachtal
Ortschaften: Tiefenbach
Naturschönheiten: Breitachklamm
Alpen und Alphütten: Sessel-Alpe, Hintere Enge, Scheidtal-Alpe, Moos-Alpe, Osterberg-Alpe
Radtouren: Rund um den Engenkopf
Wanderungen: Rundwanderweg Breitachklamm
Erschließung:
Der Engenkopf ist durch eine geteerte Rundstraße sehr gut erschlossen. Zu dieser Rundstraße kommt man über zwei Stichstraßen, die entweder von der Breitachklamm oder über Rohrmoos heraufführen. Zu Fuß kann man von der Walserschanze oder von Kornau aus über den Zwingsteg zu ihr gelangen. Ein weiterer Zugang, der jetzt auch mit dem Montainbike möglich ist, führt über das Walser- und Hörnlepasstal zur Alpe Osterberg. Ebenso zieht der historische Kirchweg der Walser aus Mittelberg, der im Gebiet der Hinteren Enge auf die Rundstraße trifft, über die Sesselalpe und Tiefenbach nach Fischen.
Engenkopf mit westl. Mossalpe
Mossalpe (westliche)
Um auf den eigentlichen Gipfel zu gelangen, der im äußersten Osten des Hochplateaus über einer Jagdhütte liegt, muss man jetzt aber doch vom Rad absteigen. Mehrere unbezeichnete Pfade führen hinauf auf die Hochebene der Moos-Alpe, ein Gott sei Dank vom Fremdenverkehr noch unerschlossenes Gebiet. Neben einem reichen Pflanzenbewuchs, unter anderem finden wir hier seltene Enziansorten, sind Karstdolinen und auch mindestens zwei Karsthöhlen zu finden. Das ganze Gelände ist jedoch überaus unübersichtlich und man kann sich leicht verlaufen. Da sich an den Rändern dieser Hochebene gefährliche Steilabbrüche befinden, ist der Zugang nur ortskundigen Bergwandereren zu empfehlen.
Kartenausschnitt:
Engenkopf
Literatur:
Alpenvereinsführer, Groth, S.
Bergnamen, Steiner, S. 45
Stand: 13.10.2008

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