Von Oberstdorf aus ist der Entschenkopf durch das Rubihorn verdeckt. Jedoch schon am Illerurspung ist der steile Schrofenrücken oberhalb der Gaisalpe gut zu sehen. Das "Gängele" trennt ihn von seinem südlichen Nachbarn, dem Gundkopf.
Seinen Namen erhielt der Berg von der "Entschenalpe" im Retterschwanger Tal, dessen Talende interessanter Weise noch zum Gebiet der Gemeinde Oberstdorf gehört. Auch Steiner kann den Namen des Berges nicht erklären und verweist auf Dertsch. Dieser meint, dass er "vordeutsch" sein könnte. Womöglich sei das Wort "Ent", was so viel wie Riese bedeutet, enthalten.
Der Entschenkopf vom Nebelhorngipgfel aus gesehen
Anmerkung:
Alte Skitourenführer empfehlen die Abfahrt über die südöstlichen Hänge ins Retterschwangertal.
Entschenkopf- Nebelhorn- Rubihorn
Erschließung:
Der Aufstieg führt über die Gaißalpe und das Falkenjoch hinauf zum Gipfegrat. Von Süden kann man über das sogenannte "Gängele" auch zum Gipfel gelangene. Dieser Weg erfordert jedoch Trittisicherheit.
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Rößle