| Beschreibung und Lage: |
Dieser von Oberstdorf gut einsehbare Berg liegt rechts des Rubihorn-Massivs dem Nebelhorn vorgelagert. Durch seine deutlich sichtbare Lawinenverbauung ist er leicht zu erkennen.
Eigentlich scheint der Name eindeutig zu sein. Steiner jedoch meint, dass der Berg seinen Namen vom "Gänsefuß" habe. In diese Süd-West-Flanke, einem alten Bergoibatgebiet, kann man dieses Aussehen mit Phantasie auch hineindeuten. Der alte Name, er wurde 1628 noch Gensfuß geschreiben, wurde später, als er nicht mehr verstanden wurde, in Geißfuß umgedeutet.
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| Erschließung: |
| Über den Sattel, der den Geisfuß von seinem östlichen Nachbarn, dem Gundkopf, trennt, führt der vielbegangene Wanderweg vom Nebelhorn zu den Geißalpseen. Von diesem Sattel führt ein Steig über den Geisfuß hinüber zum Geisalphorn, der jedoch Trittsicherheit erfordert. |
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| Anmerkungen: |
| Die Lawinenverbauung am Gipfel des Geisfuß wurde zum Schutz der Mittelstation der Nebelhornbahn gebaut. Große Lawinenabgänge in den 50er-Jahren machten die Baumaßnahme notwendig. Auf eine Nachfrage eines Touristen bezüglich dieser Bauten dort oben am Berg erklärte ein Oberstdorfer Skilehrer, dass sich dort Deutschlands höchstgelegenes Weinanbaugebiet befände. |
| Literatur: |
Flurnamen,
Steiner, S. 99
Alpenvereinskarte von 1906
Bergnamen, Steiner, S. 60 |
| Alternative Schreibweisen: |
| Geißfuß |
Stand:
01.01.2008
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