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Oberstdorfer Berge: Himmelschrofen (1663 m)

Himmelschrofengrat
Der Himmelschrofengrat vom Fellhorn aus gesehen
Beschreibung und Lage:

Genau südlich von Oberstdorf aus verdeckt ein kleiner Berg den Ausblick auf unseren Allgäuer Hauptkkamm, der Himmelschrofen. Der sichtbare, nördlichste Punkt des Bergzuges ist der Beginn einer kleinen Bergkette die in die Trettachspitze mündet und das Stillach- vom Trettachtal scheidet.
Die Berge heißen Himmelschrofen (1673 m und 1759 m), Klupper (1776 m), Vorderer Wildgundkopf (1935 m), Hinterer Wildgundkopf (1955 m) mit Höhle an der Ostflanke (Wurmloch), Schmalhorn (1952 m), Spätengundkopf (1993 m) und Wildengundkopf (2238 m).
Seinen Namen erhielt er von seiner Lage am südlichen Horizont (Himmel) von Oberstdorf und seinen Abbrüchen am Schrofensatz.

Erschließung:
Den nordöstlichen Teil vom Himmelschrofen bis zum Vorderen Wildgundkopf - das Alpgebiet Ringertsgund - erschließt ein Pfad aus dem Trettachtal (siehe Wandervorschlag).
Auch der Aufstieg zum Schrofensatz ist möglich (Siehe Himmelschrofenalpe).
Vom Schrofensatz, auf dem noch Reste der Alpe Himmelschrofen sichtbar sind, kann man durch schrofiges Gelände und durch Rinnen auf den Himmelschrofengrat hinaufklettern.
Die Verbindung zwischen dem Vorderen Wildgundkopf und dem Schmalhorn ist möglich, jedoch eine Schlieferei durch Latschengestrüpp und hin und wieder etwas ausgesetzt.
Der südliche Teil der Himmelschrofenkette kann über den Weg von Birgsau zum Einödsberg bewandert werden. Ein früher noch existierender Abstieg vom Spätengundkopf zur Unteren Mädelealpe durch die Fluren Im Sack und Tagweidle ist nur für Geübte und mit Hilfe von Grödeln oder Steigeisen zu empfehlen.
Der Himmelschrofen vom Burgbichel aus gesehen
Weitere Bilder:
- Himmelschrofen mit Ringertsgundalpe
- Himmelschrofen mit Gündle
- Schmalhorn, Hinterer Wildgundkopf
Weitere Links:

- Die Alpe Ringertsgund
- Bergtour zur Ringertsgundalpe
- Himmelschrofenalpe
- Gumpenalpe
- Tourenbeschreibung von Boris Stephan (extern)

Literatur:
Die Flurnamen der Gemeinde Oberstdorf , Teil 2 von Dr. Thaddäus Steiner, München 1973, S.
Karte der Allgäuer- und Lechtaler Alpen -
1: 25000, Dt.-Österreich. Alpenverein, 1924
Alpenvereinsführer, Allgäuer Alpen von Heinz Groth, München 1951
Bergnamen, Steiner, S. 83f

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