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Oberstdorfer Berge: Hochfrottspitze (2649 m)

Beschreibung und Lage:

Der südlichste Gipfel des Allgäuer Hauptkammes ist zugleich der höchste der drei Berge, aber auch der unbekannteste. Auch er erhebt sich über dem Schwarz-Milz-Ferner und ist durch die Bockkarscharte vom Bockarkopf getrennt.
Der Name stammt laut Steiner (Bergnamen) wahrscheinlich von den Walsern, die mit der "Frut" eine große Felswildnis südlich des Berges bezeichneten. Von den Obestdorfern wurde er eher als eine der dei Trettachspitzen genannt.

Erschließung:
Die Hochfrottspitze kann in Verbindung mit dem Heilbronner Weg , der Rappenseehütte mit der Kempter Hütte verbindet, erstiegen werden. Auch vom Waltenberger Haus führt ein Weg durch die Bockkarscharte herauf. Direkt an dieser Scharte befindet sich der Einstieg in eine mögliche Aufstiegsroute, die jedoch häutsächlich wegen des brüchigen Gesteins Gewandtheit und Trittsicherheit voraussetzt.
Besteigungsgeschichte:
Im Jahre 1869 ist die erste Besteigung durch Hermann von Barth nachgewiesen.
Ausblick vom Guggersee auf den Hauptkamm:
Trettachspitze, Mädelegabel, Hochfrottspitze, Bockkarkopf
Literatur:

Flurnamen, Steiner, S.
Alpenvereinskarte von 1906
Alpenvereinsführer, Groth, S. 107 ff
Die Gruppe der Mädelegabel, Enzensberger Ernst, München 1909, S 48 ff
Bergnamen, Steiner, S. 85f

Weitere Links:
Täler und Flüsse: Leitseite "Täler und Flüsse in Oberstdorf", Stillachtal, Trettachtal
Ortschaften: Einödsbach
Berghütten: Waltenberger Haus, Kempter Hütte, Rappensee Hütte
Alpen und Alphütten: Obere Mädele-Alpe
Berge: Mädelegabel, Trettachspitze
Stand: 07.06.2007


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