Der südlichste Gipfel des Allgäuer
Hauptkammes ist zugleich der höchste der drei Berge,
aber auch der unbekannteste. Auch er erhebt sich
über dem Schwarz-Milz-Ferner und ist durch die
Bockkarscharte vom Bockarkopf getrennt.
Der Name stammt laut Steiner (Bergnamen) wahrscheinlich von den Walsern, die mit der "Frut" eine große Felswildnis südlich des Berges bezeichneten. Von den Obestdorfern wurde er eher als eine der dei Trettachspitzen genannt.
Erschließung:
Die Hochfrottspitze
kann in Verbindung mit dem Heilbronner Weg
,
der Rappenseehütte mit der Kempter
Hütte verbindet, erstiegen werden. Auch vom
Waltenberger Haus führt ein Weg durch die Bockkarscharte
herauf. Direkt an dieser Scharte befindet sich der
Einstieg in eine mögliche Aufstiegsroute, die
jedoch häutsächlich wegen des brüchigen
Gesteins Gewandtheit und Trittsicherheit voraussetzt.
Besteigungsgeschichte:
Im Jahre 1869 ist
die erste Besteigung durch Hermann von Barth nachgewiesen.
Ausblick vom Guggersee
auf den Hauptkamm:
Trettachspitze, Mädelegabel, Hochfrottspitze, Bockkarkopf
Flurnamen,
Steiner, S.
Alpenvereinskarte von 1906
Alpenvereinsführer, Groth, S. 107 ff
Die Gruppe der Mädelegabel, Enzensberger Ernst, München 1909,
S 48 ff
Bergnamen, Steiner, S. 85f
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Rößle