| Beschreibung und Lage: |
Einer der berühmtesten und
auch berüchtigsten Berge der Allgäuer
Alpen ist der Edelweißberg Höfats. Obwohl
seine Flanken unglaublich steil abfallen, ist er
jedoch fast durchgängig von Gras bewachsen.
Eigentlich besteht er aus vier verschiedenen Gipfeln
mit Höhen von 2257 m (Westgipfel), 2259 m (Zweiter
Gipfel), 2258 m (Mittelgipfel) und 2259 m (Ostgipfel).
Früher finden wir noch häufig den Namen
Höfatsspitz, doch schon Mitte des 19. Jahrhunderts
setzt sich der Name Höfats durch. Im 18. Jahrhundert
könnte der Berg auch Roth-Spitz geheißen
haben.
Laut Steiner waren die
Namensgeber der Höfats wahrscheinlich
die nach Gerstruben eingewanderten Walser. Im Bergnamenbuch schreibt er , dass er von ihnen als die "Höchaz", d.h. die hochgelegene, steile Weide bezeichnet wurde.
Dagegen meinen Zettler/Groth, dass sich der Name
auf eine alte Weidefläche der Gutenalpe, der
Herfartsalpe, bezieht. |

Die Höfats vom hinteren Dietersbacher Tal aus |

Der Ost- und Mittelgipfel der Höfats mit
dem Roten Loch in der Mitte von der Käser
Alpe aus
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Der Westgipfel von Gerstruben
aus
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| Erschließung: |
| Die Einstiege für die
einfachsten Routen liegen im Dietersbacher Tal (Route
über die Wanne zum Westgipfel) und auf dem Älpelesattel
(Route zum Ostgipfel). Die Wege auf der Höfats sind
durchwegs
Grasklettereien und absolute Schwindelfreiheit und
Trittsicherheit sind erforderlich. |
| Besteigungsgeschichte: |
Die erste beschriebene
Besteigung des Westgipfels wurde von O. Sendtner
im Jahre 1848 durchgeführt. Von vorhergehenden
Besteigungen des West- und des Ostgipfels durch Jäger
ist jedoch auszugehen.
Um die Jahrhundertwende waren alle bekannten Routen
an der Höfats bewältigt. |
| Weitere Links: |
Täler und Flüsse: Dietersbachtal, Oytal
Ortschaften: Gerstruben
Alpen und Alphütten: Dietersbach-Alpe, Gerstruber-Alpe, Käser-Alpe, Guten-Alpe
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| Externe Links: |
| > Die Höfats: Ein Exkurs zum Herz der Dinge ... |
| Literatur: |
Flurnamen, Steiner, S. 152
Alpenvereinskarte
von 1906
Alpenvereinsführer, Groth, S. 213 ff
Bergnamen, Steiner, S. 96
Unser Oberstdorf, Heft 50, Steiner S. 1874 |
Stand:
01.01.2008
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