| Beschreibung und Lage: |
Ganz im Westen unseres Gemeindegebietes
führt ein Grenzzacken gerade noch auf den
Gipfel des Hohen Ifens und etwa die Hälfte
des nordöstlich
darunterliegenden Gottesackerplatteaus liegt auch
auf deutschem Gebiet. Der Ifen ist mit seinen,
in drei Stufen, nach Nordosten ins Hirschgundtal
senkrecht abfallenden Felswänden (Ifenmauer,
Obere Gottesackerwände, Untere Gottesackerwände)
einer der markantesten Berge der Allgäuer
Alpen und ist auch von weitem sehr gut erkennbar.
Der Name könnte laut Steiner aus dem Vorarlberg
stammen evtl. die Bedeutung "Steilabbruch"
haben. Bei Dertsch finden wir keine Namenserklärung.
Geologisch besonders interessant ist das öde und
verkarstete Gottesackerplatteau, das sich zwischen
Ifenmauer und den Oberen Gottesackerwänden auf
ca 5 qkm ausbreitet. Heute steht es unter Naturschutz.
Seiner Friedhofseinsamkeit verdankt er seinen Namen.
Wir für
ein Karstgebiet üblich,
gibt es auch
hier mehrere große Höhlen. Die zwei
bekanntesten sind das Hölloch im Mahdtal und
das auf der Westseite des Ifens liegende Schneckloch
(österreichisch).
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| Weitere Links: |
Alpen: Gottesacker-Alpe,
Hirschgund-Alpe, Hoch-Alpe, Lohmoos-Alpe, Keßler-Alpe,
Mahdtal-Alpe,
Grafenküren-Alpe, Höfle-Alpe
Täler: Starzlachtal
Geschichte: Mittelsteinzeit
Extern: Höhlen auf dem Gottesackerplatteau (extern) |
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| Erschließung: |
- Am einfachsten ist
der Aufstieg, wenn man zuerst mit der Ifenlift
(Schwarzwassertal, Auenhütte) zur Ifenhütte
(1586 m) hinauffährt
und von dort zum Gipfel
hinaufläuft. Dabei überwindet der Steig
in einer kleinen Scharte die hohe Felswand.
- Ein weiterer Aufstieg führt durch
das Schwarzwassertal zur Schwarzwasserhütte
und von dort über den Gerachsattel
zum Gipfel.
- Auch aus dem deutsche Hirschgund leitet ein
Steig über den Hirscheck, die verfallenen Gottesacker-Alpe
und das Gottesackerplatteau zum Hahnenköpfle
und von dort weiter zum Gipfel.
- Ein besonders interessanter Weg führt - diesmal ohne
den Ifen-Gipfel - vom Hahnenköpfle über
das Gottesackerplatteau zum Torkopf und von dort
weiter zum Gatterkopf und
dann hinab ins Rohrmooser Tal.
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| Anmerkung: |
An der Schneiderküren-Alpe
wurde in den letzten Jahren (um das Jahr 2000)
ein steinzeitlicher Wohnplatz freigelegt. Durch
dessen Fundgegenstände
konnte eine Kontinuität der Besiedlung des
Allgäuer Alpenraums seit der
Mittelsteinzeit nachgewiesen werden.
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| Literatur: |
Alpenvereinsführer, Groth, S. 279 ff
Historisches Ortsnamenbuch, Dertsch, S. 87
Allgäuer Alpnamen, Steiner
Thaddäus , S. 75
Bergnamen, Steiner S. 102f |
Stand:
04.06.2007
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