| Beschreibung und Lage: |
Zwischen dem Dietersbachtal und
dem Traufbachtal steht die plumpe Berggestalt des
Kegelkopfes. Mit seine grasreichen, steilen Flanken,
in denen
Fels
und
auch Wald nicht fehlen, vermittelt er ein für
das Allgäu
spezifisches
Landschaftsbild.
Steiner meint, dass der Name von den kegelförmigen Felsabbrüchen
in seiner Süd-Flanke
stammen dürfte. Denn der Berg selbst vermag auch aus der
günstigsten
Perspektive nur mit viel Phantasie eine Kegelform zu ergeben. Erstmals erwähnt
wurde er erste im Jahre 1774.
Teile des Berges, die Unteren Giebelmähder und der Kleegarten, sollen
früher als Teil des Traufberges sogar
zeitweise
ganzjährig bewohnt worden sein. Im Gündle und auch in den Unteren Giebelmähdern
wird heute noch Berghoibat betrieben.
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Blick von Oberau auf die Unteren und Oberen Giebelmäder
und den Gipfel des Kegelkopfes
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| Weitere Links: |
Alpen: Giebel-Alpe,
Krauters-Alpe
Täler: Dietersbacher
Tal, Traufbachtal
Ortschaften: Gerstruben,
Traufberg
Karte: AV-Karte
Kegelkopf
- Tourenbeschreibung
von Boris Stephan (extern) |
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Der
Kegelkopf mit dem Gündle von Nord-Westen |
| Erschließung: |
Da der Berg schon
früh als Weidegebiet und "Berghoibat" genutzt
wurde, gibt es viele Aufstiegsmöglichkeiten,
die jedoch oft nicht leicht zu finden sind.
- Der Normalaufstieg führt über
Gerstruben und die Rautwiese, von der ganz
im Osten ein anfangs schwer erkenntlicher Pfad
abzweigt. Er führt über viele Kehren
empor zum Gündle und von dort zur "Wieberdrift" und
weiter auf den Nordwestrücken, von dem
man leicht auf den Hauptgipfel gelangen kann.
- Auf der anderen Seite des Kegelkopfes, im
Traufbachtal, führt ein Weg von der Traufbachalpe
zur Krautersalpe empor bis zum Bettlerrücken.
Von hier zieht ein Steiglein quer hinüber
in die "Oberen Giebelmähder" am
Südhang des Kegelkopfes. Erst hier verlässt
man den Weg und steigt weglos zum Gipfelgrat
hinauf.
- In der Alpenvereinskarte von 1906 und auch
in Gelhards "Unbekannte Anstiege"
sind weitere alte, heute abgegangene Wege eingezeichnet
bzw. beschrieben.
Für mich der schönste Weg dieser
Wege führt
von der Roßhefte
Kapelle über die Unteren Giebelmähder,
die Giebel-Alpe in die Oberen Giebelmähder.
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| Literatur: |
Flurnamen, Steiner, S.
176
Alpenvereinskarte von 1906
Alpenvereinsführer, Groth, S. 131 f
Unbekannte Anstiege, Gelhard, S. 11 ff
Bergnamen, Steiner, S. 112 |
Stand:
04.06.2007
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