Von dem Bergkamm, der von der Höfats über den Hüttenkopf und
das Hahnenköpfle in Richtung Oberstdorf zieht
und das Oytal vom Dietersbachtal scheidet, ist der
Riefenkopf mit seinem kleinen, grasigen
Vorgipfel, dem Riefenköpfle (1564 m), der
nördlichste deutlich erkennbare Gipfel. Der
latschenbewachsene, teils felsige Hauptgipfel bietet
eine schöne Aussicht auf die ringsumliegenden
Berge, auf den Seealpsee und auch auf den Oberstdorfer
Talkessel. Auf der Nordostseite liegt das Blattners
Gündle.
Der 1728 erstmal erwähnte Berg wird manchmal
Rieffenkopf (Steiner) oder auch Riffenkopf (Alpenvereinskarte)
geschrieben. Der Vorgipfel wird manchmal auch "Üf
dr Platte" bezeichnet.
Der Name Riefenkopf stammt entweder vom Familiennamen
Rief ab, nach dem der benachbarte Rieffenschwand
benannt ist oder er ist walserischen Ursprungs,
denn bei dem starken Walsereinschlag in Gerstruben
ist eine Ableitung vom walserischen Rüfi (=
Mure, Geröllrinne) nicht völlig ausgeschlossen.
Der Riefenkopf vom Hahneköpfle aus gesehen
Erschließung:
Da der Gipfel nur
ein wenig südlich des Hahnenköpfles
liegt, ist der Anmarsch über das Oytal bzw. über
Gerstruben, der dortigen Beschreibung zu entnehmen.
Am Sattel zwischen den beiden Tälern findet
sich ein kleines Steiglein, das nach Norden in
die
Latschen hineinführt. Kurz vor dem kleinen
Gipfelaufbau muss man hin und wieder auch die
Hände
zu Hilfe nehmen.
Der Bergkamm zwischen Oytal und Dietersbachtal
vom Riefenköpfle bis zur Höfats vom
Ort (oben) aus gesehen
Der Riefenkopf vom Gebiet des Christlessees aus gesehen.
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Rößle