Trettachtal Einödsbach Skiflugschanze Trettach
Gertsruben
oberstdorf online

Oberstdorfer Berge: Rubihorn (1957 m)

mit Geisalpenhorn und Geisalphorn

Beschreibung und Lage:

Im Osten Oberstdorfs direkt über der Ortschaft Rubi, von dem es auch seinen Namen hat, liegt der Aussichtsberg Rubihorn mit 1975 m. Von hier aus bietet sich ein grandioser Ausblick auf den Oberstdorfer Talkessel und das gesamte Illertal bis hinab nach Kempten. In älteren Karten wird er auch Geisenalphorn, bzw. Geisalphorn genannt. Heute hat sich eingebürgert, dass die von Oberstdorf aus zu sehende nördliche Erhebung auf dem breiten Gipfelgrat Rubihorn genannt wird. Das Gipfelkreuz ist vom Tal aus gut zu sehen. Weiter südlich befindet sich das Geisalphorn, auf dem auch ein kleines Gipfelkreuz steht.
Die tiefe Rinne, die auf der Westseite vom Gipfelgrat aus bis hinab zum Wallrafweg zieht, wird Bachtelrinne genannt. Der von Oberstdorf aus gut sichtbare und oft auch hörbare Abgang der Lawine, deren Schneemasen sich dort im Winter sammeln und die Bachtellend genannt wird, läutet das Frühjahr ein.

Das Rubihorn (rechts) von Fischen aus gesehen.
Weitere Links:
Ortschaften: Rubi, Reichenbach
Naturschönheiten: Gaisalpseen
Alpen und Alphütten: Gaisalpe, Seealpe
Berggasthöfe: Seealpe, Gaisalpe
Kartenausschnit: Gaisalpseen

Das Rubihorn vom oberen Gaisalpesse aus gesehen

Erschließung:
Der beqemste Weg führt in ca. 3 Std. von Oberstdorf durch den Faltenbachtobel zur Mittelstation der Nebelhornbahn, der Seealpe. Von hier aus geht es hinauf zum Roßbichel und von dort in weiten Kehren hinauf zum Niedereck, dem Verbindungsgrat zwischen den beiden oben erwähnten Gipfeln. Diesen "Prinzenweg" hatte Prinzregent Luitpold von Bayern ursprünglich als Jagdweg anlegen lassen.
Auch vom Nebelhorn her gibt es einen Weg, der über den Geißfuß auf das Geisalphorn führt. Die ausgesetzten Stellen wurden mit einem Drahtseil und eine kurzen Leiter gesichert.
Als Abstieg bietet sich der Weg vom Rubihorn hinab zum Gaisalpsee an. An heißen Tagen lädt er zum erfrischenden Bade ein. Von her aus geht es dann weiter über die Gaisalpe nach Rubi oder Reichenbach.
Besteigungsgeschichte:
- unbekannt

Von der Seealpe in Richtung Roßbichel
Literatur:

Flurnamen, Steiner, S. 98, 99, 284
Alpenvereinskarte von 1906
Alpenvereinsführer, Groth, S. 232f
Bergnamen, Steiner, S. 172

Stand: 07.08.2007

oberstdorf online

Verbesserungsvorschläge und weitere Artikel für diesen Online-Führer werden gerne entgegengenommen!
Alle Angaben auf diesen Seiten "ohne Gewähr"!   Alex Rößle