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Oberstdorfer Alpenvereinshütten: Kempter Hütte

DAV Sektion Kempten - 1845 m
Geschichte: Seit Jahrhunderten wurde der Weg aus dem Trettachtal über den Sperrbach, die Mädelalpe und das Mädelejoch als Übergang hinüber ins Lechtal genutzt. Die Alphütte der Oberen Mädelealpe diente schon den ersten Bergsteigern, wie Hermann von Barth im Jahre 1869, als willkommenes, aber unbequemes Nachtlager. Deshalb war es nicht verwunderlich, als die DAV Sektion Kempten im Jahre 1890 beschloss, an dieser Stelle die Kempter Hütte zu bauen. Den Grund und Boden erhielten sie kostenlos von der Gemeinde Holzgau und schon im Folgejahr konnte die Hütte (siehe Bild rechts) eingeweiht werden. Mit der Eröffnung des Heilbronner Weges 1899 wurde der Zulauf der Bergsteiger immer größer, weshalb die Hütte zwangsläufig erweitert werden musste. 1969 baute man die Materialbahn.
Lage: am Ende des Trettachtales beim Kratzerfeld, Alpgebiet der Oberen Mädele-Alpe
Öffnungszeiten: Mitte Juni bis Mitte Oktober
Aufstieg: Spielmannsau (Stellwagen) - Alpe Oberau - Sperrbachtobel (2 1/2 Stunden)
Holzgau - Schochenalptal, Rossgumpenalpe - Mädeljoch (3 Std.)
Touren: über das Mädeljoch ins Lechtal, Große Grottenkopf, Mädelegabel, Heilbronner Weg, Übergang zur Rappenseehütte, zum Waltenberger Haus und zum Prinz-Luitpold-Haus ...
Kontakt: nur per Funk-Fax unter der Nr. 0170/2390857
Literatur: Alpenvereinsführer, Groth, S. 62
Geschichte Oberstdorf IV, Zirkel, S. 92 f
Kalkalpen, Barth S. 556
100 Jahre Kempner Hütte, DAV Sektion Kempten, Kempten 1990, S. 33 ff
Links:
Alphütten: Mädele-Alpen
Berghütten: Rappenseehütte
Berge: Krottenkopf, Kratzer
Links (extern):

> Offizielle Homepage der Kempter Hütte
> AV-Sektion Kempten

  Stand 07.06.2007

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