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 Oberstdorfer Gebäude: Die Skiflugschanze

Heini-Klopfer-Skiflugschanze

Die sehenswerte Anlage im Birgsautal gehört zu den größten Skiflugschanzen der ganzen Welt. Ursprünglich wurde sie von dem Oberstdorfer Architekten und Skispringer Heini Klopfer im Jahre 1950 als eine riesige Holzkonstruktion erbaut. Im Jahre 1972 entstand dann die heutige Anlage.
Regelmäßig werden auf ihr die bekannten Skiflugwochen durchgeführt. Der alte Schanzenrekord wurde 1995 vom Franzosen Jean-Nicolas Prost mit 193 Meter aufgestellt.

Im Jahr 1998 fand wieder einmal eine Weltmeisterschaft im Skifliegen auf der Schanze statt. Hierfür wurde die Schanze extra umgebaut, um sie den Erfordernissen des V-Stils anzupassen.

Bei dieser Veranstaltung wurden eine Reihe neuer Schanzenrekorde aufgestellt, der weiteste Flug glückte Dieter Thoma mit 209 m. Er blieb damit nur 3 Meter hinter dem damaligen Weltrekord, den der Norweger Lasse Ottesen 1997 in Planica aufstellte.

Ein erneuter Umbau des Aufsprunghügels 1998 sollte Flüge bis zu 215 m erlauben. Schon beim Skifliegen im Jahre 2001 wurde dann der Schanzenrekord von Andreas Widhölzl (Österreich) auf 216 m hoch geschraubt. Roar Ljoekelsoey verbesserte diesen wiederum am 7. Februar 2004 auf sagenhafte 223 m.

Für bequeme Besucher gibt es einen Sessellift und einen Aufzug im Inneren des Turmes als Aufstiegshilfe. Von hier oben hat man einen herrlichen Blick auf den Freibergsee und das umliegende Stillachtal.

Skiflugschanze

Leichte Wanderwege führen um den idyllisch gelegenen Freibergsee herum. Mehrere Lokale, wie das Hotel Seeblick, laden zur Kaffeepause oder deftigen Brotzeit ein.

Weitere Links:
Entwicklung des Skispringens
Rückblick: Skiflug WM 98

Weitere Links (extern):
Sportamt Oberstdorf
Skiclub Oberstdorf


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