Die schönste und größte
Kapelle ist die Marienkapelle. Sie wurde
gebaut, als die Abbachkapelle im 17. Jahrhundert
zur beliebten Wallfahrtskapelle wurde und
dem großen Besucheransturm nicht mehr gerecht
wurde.
Die Josefskapelle bildet
den eigentlichen Abschluss des Kreuzweges.
Sie war ursprünglich eine "Grab-Christi-Kapelle".
Heute besitzt sie ein modernes Innengestühl
und beherbergt den "Palmesel" des
Oberstdorfer Künstlers Max Schmädl.
Im Süden von Oberstdorf,
an der Straße nach Birgsau stehen die
malerischen Lorettokapellen, die laut
Dumant Kunstführer „das schönste
Kunstziel"
in Oberstdorf darstellen. Sie bilden
der Abschluss eines Kreuzweges mit 10
Stationen,
der
an der katholischen Pfarrkirche beginnt.
Die kleinste und älteste
der 3 Kapellen ist die Abbachkapelle. Sie
wurde im Jahre 1493 vom Augsburger Bischof
Johann geweiht. Die Herkunft des Namens ist
bis heute noch nicht geklärt. Wahrscheinlich
ist es ein alter Flurname, die Kapelle wurde
also auf eine Wiese mit dem Namen Abbach
gebaut.
Die Abbachkapelle und die Marienkapelle
Literatur:
Kunstdenkmäler
- Landkreis Sonthofen, Petzet,
S. 630 ff
Das Allgäu, Dumont, Dewiel Lydia L., Köln 1997, S. 183 ff
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Rößle