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 Oberstdorfer Gebäude: Die Lorettokappellen

Die Lorettokappellen bei Oberstdorf


Im Vordergrund die Josefskapelle
Die schönste und größte Kapelle ist die Marienkapelle. Sie wurde gebaut, als die Abbachkapelle im 17. Jahrhundert zur beliebten Wallfahrtskapelle wurde und dem großen Besucheransturm nicht mehr gerecht wurde.
Die Josefskapelle bildet den eigentlichen Abschluss des Kreuzweges. Sie war ursprünglich eine "Grab-Christi-Kapelle". Heute besitzt sie ein modernes Innengestühl und beherbergt den "Palmesel" des Oberstdorfer Künstlers Max Schmädl.
Weitere Informationen:
- Die Abbachkapelle
- Die Marienkapelle
- Die Josefskapelle
- Der Votivkult und die Lorettowallfahrt in Oberstdorf
- Die Votivtafeln in der Marienkapelle
Weitere Links:
Spazierwege: Lorettokapellen - Moorweiher (Südosten)
Im Süden von Oberstdorf, an der Straße nach Birgsau stehen die malerischen Lorettokapellen, die laut Dumant Kunstführer „das schönste Kunstziel" in Oberstdorf darstellen. Sie bilden der Abschluss eines Kreuzweges mit 10 Stationen, der an der katholischen Pfarrkirche beginnt.
Die kleinste und älteste der 3 Kapellen ist die Abbachkapelle. Sie wurde im Jahre 1493 vom Augsburger Bischof Johann geweiht. Die Herkunft des Namens ist bis heute noch nicht geklärt. Wahrscheinlich ist es ein alter Flurname, die Kapelle wurde also auf eine Wiese mit dem Namen Abbach gebaut.

Die Abbachkapelle und die Marienkapelle
Literatur:

Kunstdenkmäler - Landkreis Sonthofen, Petzet, S. 630 ff
Das Allgäu, Dumont, Dewiel Lydia L., Köln 1997, S. 183 ff

Stand: 07.06.2007

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