Nach dem Brand wurde das Gebäude
zeitweise als Notschulhaus und Spritzenhaus verwendet,
bevor es 1888 dann doch vollständig abgebrochen
wurde.
Anstatt der Vierzehn-Nothelfer-Kapelle erinnert
heute die 1950 in der Weststraße errichtete
neue Pestkapelle an das tragischste Ereignis der
Oberstdorfer Geschichte.
"Kunstdenkmäler
- Landkreis Sonthofen", Petzet, S.
628 ff
Schnell Kunstführer "Oberstdorf", S. 20
Stützle, S. 16
Alt Oberstdorf, S.90
Stand:
07.06.2007
Die eigentliche Votivkapelle
für die Opfer der Pest in den Jahren 1635 und
1637 war die Vierzehn-Nothelfer-Kapelle, die leider
im Jahre 1865
ein Raub der Flammen wurde.
Sie wurde unter Pfarrer Johann Frey im Jahre 1638
erbaut.
Der
Füssener
Maler Gabriel Neckher schuf 1640 einen Totentanz
mit 21 Bildern, dessen Text durch Pfarrer Stützle
überliefert wurde. Da auf einem dieser Bilder
auch eine Hexe (Text siehe unten) abgebildet war,
wurde die Kapelle im Volksmund
auch Hexenkapelle genannt. Der 1515
von Jakob Schick aus Kempten geschaffener Flügelaltar
mit Gemälden
der 14 Nothelfer wurde 1848 entfernt und gelangte
über Umwege in die
Alpenländische
Galerie in Kempten.
aus
dem "Stützle"
Zeichnungen aus dem Buch "Alt-Oberstdorf in Bildern"
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Rößle