| Beschreibung und Lage: |
| Auf dem Weg in die Spielmannsau gelangen
wir an diesen blau bis grün gefärbten,
wunderschön gelegenen, sagenumwobenen
Gebirgssee, der im Sommer immer zu kalt
zum Baden ist und im Winter nie einfriert.
Er liegt in 916 m Höhe, gegenüber
dem Weiler Gottenried, etwas südlicher
als die Mündung des Dietersbaches.
Unmittelbar südlich von ihm entspringen
starke Quellen, die den See speisen. Dort
befinden sich auch die Tiefbrunnen der
Oberstdorfer Wasserversorgung. |
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Der See liegt an der
Fahrstraße, die über die Burgstallsteig
ins Trettachtal hineinführt. Alternativ
dazu können wir über den an
der Mühlenbrücke abzweigenden
Weg nach Gruben auf der östlichen
Seite der Trettach bis nach Gottenried
wandern. Hier führt eine Brücke über
die Trettach hinüber nach zum Christlessee.
Früher hieß der
See wahrscheinlich Trättensee, was
wohl Trettachsee bedeutet. Später
erscheint bei Sendtner auch noch der
Name Godesriedersee. Der Name Christlessee
bürgert sich erst recht spät
ein. Steiner meint, dass er vom Vornamen
Christian stammen könnte, da der
See nachweislich schon 1804 im Besitz
einer Familie Jäger, von der ein
1764 verstorbener Christian J. bekannt
ist, war. |
| Weitere Links: |
Täler und
Flüsse: Trettachtal
Radtouren: Radwanderung
zur Alpe Oberau
Gebäude: Wegkapelle am Christlessee |
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Das sich nach Süden
ausdehnende Wiesenland ist heute Wasserschutzgebiet
und darf nicht mehr beweidet werden.
Auf diesen Wiesen stehen drei einzelne
Bauernhäuser, die jedoch nicht dauernd
bewohnt werden, aber bereits 1614 als
Auszug erwähnt wurden.
Oberhalb des Sees selbst
entstand ein Gasthaus, aus dem später
ein Erholungsheim wurde. Daneben befindert
sich ein Jagdhaus. Nördlich des
Sees steht das Cafe Christlessee.
An der Fahrstarße befindet sich auch noch ein kleines Wegkapellchen: |
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| Im Jahre 1852 erwarb ein Johann Brutscher
durch Heirat den See. Sein Hausname war
Kristler, was sicher zur Festigung des
Namens beitrug. Reiser erwähnt den
See unter seinem heutigen Namen in einer
Sage, in der beschreiben wird, wie ein
Venediger jährlich Gold aus dem See
gewinnt. |
| Literatur: |
Ortsnamenbuch, Dertsch,
S. 32
Flurnamen, Steiner, S. 179/180 |
Stand:
03.10.2007
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