| Lage: |
Auf
der Sonnenseite des Illertales an der Kreisstraße
nach Sonthofen liegt die kleine Ortschaft Rubi.
Ein wunderschöner Fußweg führt
vom Dummelesmoos hierher. Auch über den Illerursprung
ist die Ortschaft zu Fuß zu erreichen. Seit
dem Jahr 2002 gibt es parallel zur Kreisstraße
von Oberstdorf nach Rubi einen Radweg. In Rubi
laden
eine ganze Reihe von Wirtschaften zum Besuch ein.
Besuchen Sie auch die kleine Kapelle St. Anna.
Entfernung von Oberstdorf: ca 3
km
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| Weitere Links: |
Gebäude: Kapelle St. Anna
Radtouren: Schöllang |
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| Literatur: |
Geschichte des Marktes O.,
B.2, S. 232 ff
Flurnamen, Steiner S. 283 f
Ortsnamenbuch, Dertsch, S. 144 |
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| Beschreibung und Geschichte: |
| Im Jahre 1361
wurde Rubi in der Teilungsurkunde der Brüder
Oswald und Marquart von Heimenhofen
zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Im Jahre
1621 zählte man in Rubi 23
Feuerstätten. Eine Zahl, die sich
über die Jahrhunderte nur wenig veränderte.
1636 wurde mit dem Bau der St.-Anna-Kapelle
begonnen. Schon früh, nämlich ab dem 15.
Jahrhundert sind Verträge mit Oberstdorf und
Langenwang vorhanden, bei denen es meist um die
Sicherung der Trettach oder um die Nutzungsrechte
in der Rubinger Oy ging. Mitte des 15. Jahrhunderts
hatte das Hochstift von Augsburg
fast den gesamten Ort in seinen Besitz gebracht.
1972 kam er zusammen mit Schöllang
zum Markt Oberstdorf.
Laut Steiner könnte der Name auf das lateinische
"rovina" (=Muhre) einem Lehnwort unserer
vorgermanischen Bevölkerung zurückgehen.
Demnach wurde er bei der "Landnahme" durch
die eingewanderten Alemannen übernommen.
Interessant ist auch der Hinweis auf eine kleine
Ortschaft die vor dem Dreißigjährigen
Krieg norwestlich von Rubi am Fußweg zur Schöllanger
Burg lag und Berg genannt wurde.
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Stand: 04.08.2003 |
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